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3D-Drucker Software

3D-Drucker Software: Programme für Einsteiger & Profis

Wenn man sich zu einem 3D-Drucker-Kauf entschieden hat, ist ein 3D-Drucker ohne die passende
3d drucker software

Software wertlos und aus diesem Grund beschäftigen wir uns in dem nachfolgenden Artikel einmal mit der 3D-Drucker Software. Dabei gehen wir darauf ein, was du benötigst und beantworten auch wichtige Fragen, wie bspw, mit welchem der Programme du deine 3D-Modelle für den Druck vorbereiten kannst, wie du selbst Modelle entwerfen kannst und wie du beginnst, wenn du noch keinerlei Erfahrung hast.

Zudem gehen wir darauf ein, welche Vorkenntnisse du benötigst und wo du am besten die 3D-Drucker Software herunterlädst. Das Beste ist jedoch, dass die meisten der Programme sogenannte Open-Source Programme sind, was bedeutet, dass diese kostenlos und frei verfügbar sind.

Wähle ein Programm, um zu lernen

 

Bei der Wahl einer 3D-Drucker Software ist es wichtig, dass du damit zuerst einmal ein gutes Gefühl für das 3D-Design erhältst. Wir empfehlen dir, dich vorab mit dem Programm eingiebig zu befassen und dann später umzusteigen bzw. ein anderes 3D-Programm zu nutzen. Mit einer Software für Einsteiger bzw. mit einem simplen Programm kannst du dich zuerst darauf konzentrieren, die grundlegenden Methoden zu erlernen und wirst nicht ständig mit neuen Oberflächen, Shortcuts oder anderen Dingen konfrontiert.

 

Geht es um die Auswahl von einer 3D-Drucker Software dann gibt es viele Faktoren, die in deine Auswahl mit einfließen müssen:

 

  • Schwierigkeitsgrad
  • Deine eigenen Kenntnisse im 3D-Druck
  • gewünschte Anwendungen
  • Kunden-Service
  • Kosten

 

Zudem solltest du deine persönlichen Ziele kennen: Planst du deine Kenntnisse beruflich anzuwenden, oder soll das 3D-Modelling eher ein Hobby sein? Auch der Einsatz spielt eine wichtige Rolle: Was möchtest du eher drucken? Technische und/oder funktionale Modelle oder aber eher Skulpturen bzw. Design?

 

Die STL-Datei vorbereiten

 

Normalerweise liegen die 3D-Drucker Vorlagen im STL-Format vor und die 3D-Drucker-Slicer Software ist dazu in der Lage dieses Format in den „G-Code“ umzuwandeln. Der sogenannte G-Code ist eine Programmiersprache, die von den 3D-Druckern verstanden

wird. Das englische Wort „Slicer“ bedeutet übersetzt „in Scheiben schneiden“ und eben das wird von der 3D-Drucker Software vorgenommen. Von ihr werden die dreidimensionalen Modelle in tausende 2D-Scheiben geschnitten, die dann von dem 3D-Drucker übereinandergedruckt werden können, so dass ein dreidimensionales Objekt entsteht.

 

Cura 3D

Eine solche 3D-Drucker Software ist „Cura“. Sie ist für alle Ultimaker 3D-Drucker einsetzbar, ebenso wie für die meisten anderen Drucker-Modelle, wie Makerbot, Printrbot, Witbox oder RepRap. Bei dem Programm handelt es sich um Open-Source und ist durch Plug-ins erweiterbar. Die Bedienung von „Cura 3D“ ist sehr einfach. So können die wichtigsten Einstellungen auf einer übersichtlichen Oberfläche vorgenommen werden.

Für den Einstieg in den 3D-Druck sollte der Basic-Modus ausreichend sein, wo du die Druckqualität einstellen kannst. Sobald du dich sicherer fühlst und besser auskennst, dann kannst du den Druck auch genauer einstellen. Für den Fall wechsel dann einfach in den Expert-Modus. Zudem kannst du deinen 3D-Drucker mit Cura auch direkt steuern und in diesem Fall wird dann von „3D Printer Host Software“ gesprochen. Allerdings muss dann dein Drucker die ganze Zeit an den Rechner angeschlossen sein.

 

 

CraftUnique

Die nächste 3D-Drucker Software stammt aus dem Hause CraftUnique. Entwickelt wurde die Slicer-Software von dem ungarischen 3D-Drucker Hersteller für den CraftBot. Aber das Programm kann auch für andere 3D-Drucker genutzt werden.

Je nachdem, über welche Kenntnisse du bereits im 3D-Druck verfügst, kannst du die 3D-Drucker Software im „Easy“- oder dem „Expert“-Modus nutzen. Das Programm weist einige sehr beeindruckende Features auf, wie bspw. den G-Code Preview. Damit kann jedes Element in einer anderen Farbe dargestellt werden. Doch das Werkzeug mit dem Stützkonstruktionen ist wohl das, was am meisten hervorsticht. Eine andere 3D-Drucker Software die über diese Funktion verfügt ist das kostenpflichtige Simplify3D.

 

Repetier

Für alle denen die einfachen Slicer-Programme nicht mehr ausreichen, für den ist es dann an der Zeit etwas neues auszuprobieren. Wenn du Open-Source bevorzugst, dann ist Repetier eine gute Wahl. Zwar ist diese 3D-Drucker Software der Oldtimer unter den Programmen, aber ein absoluter Publikumsliebling in der RepRap-Communinity.

Diese 3D-Drucker Software ist jedoch für Fortgeschrittene konzipiert und dementsprechend werden von dem Programm bis zu 16 Düsen unterstützt, Multi-Slicing.

Und auch fast jeder FDM 3D-Drucker der im Handel angeboten wird. Diese Slicer-Software ist reines Futter für alle Tüftler. Mit dem Repetier Host hast du zudem Remote Access und das bedeutet, dass du deinen 3D-Drucker von jedem beliebigen Ort auf der Welt über dein Tablet, Smartphone oder den PC steuern kannst.

 

Slic3r

Dieses Open-Source Programm ist eines derjenigen, dass sich seinen Ruf für außergewöhnliche Funktionen hart erarbeitet hat und vor allem die kein anderes Programm bietet. Diese 3D-Drucker Software verfügt über mehrere Fenster, mit denen es möglich ist, den Druckvorgang noch genauer zu simulieren. Besonders interessant ist die Waben-Füllung die in drei Dimensionen zu sehen ist. Dabei wird das Füllmuster von Layer zu Layer variiert wird und der Effekt der darauf folgt ist, dass die Füllung und das gedruckte Objekt um einiges robuster ist.

 

Blender

Bei dieser beliebten 3D-Drucker Software handelt es sich um eines der CAD-Programme, dass jeden Einsteiger aufgrund seiner sehr steilen Lernkurve gleich abschreckt. Bevor es an diese Software geht, solltest du dir zuerst ein solides Grundwissen aneignen. Doch wenn du eine hochwertige Open-Source Software suchst für den 3D-Druck, dann ist Blender perfekt. Um es kurz auszudrucken, Blender ist eines der Programme, das sehr leistungsfähig ist, wenn es um das Erstellen von 3D-Modellen und dem anschließenden 3D-Druck geht.

Wird Hilfe benötigt oder Rat gesucht, dann kann auf eine große Community zurückgegriffen werden, ebenso wie auf Tutorials. Zudem ist es Open-Source und das bedeutet, es werden stets Erweiterungen geschrieben und durch diese wird die Software immer mächtiger.

Fazit

Neben den fünf hier vorgestellten Programmen gibt es noch eine Vielzahl weiterer und darunter befindet sich teilweise auch sehr gute 3D-Drucker Software. Zu nennen sind in diesem Zusammenhang auch MODO, Autodesk Fusion 360, Antimoney oder Hexagon.